Mit Ultra Light SUP und dem 9 Euro-Ticket in den Schwarzwald

05.06.2022

Einen Tourentipp zu einem unserer Lite Venture Homespots im Schwarzwald wollen wir gerne anlässlich des 9-Euro-Tickets mit euch teilen: Mit dem aufblasbaren Board im Rucksack geht es ab Freiburg zum Schluchsee. Das Boardkonzept des ULTRA Light Boards unterstützt das Unterwegs-Sein ohne Auto. Es kann im bequemen, wasserdichten Rucksack einfach mit dem öffentlichen Nahverkehr zum Einstieg der Tour gebracht werden.


Treffpunkt: Gleis 8 am Freiburger Hauptbahnhof. Hier fährt der Regionalzug einmal pro Stunde über das Höllental zum Schluchsee hinauf. Die Fahrt dauert etwa eine Stunde und bietet landschaftlich schöne Ausblicke über das Dreisamtal und das Höllental mit Ravennaschlucht. Während der Stopps an den urtümlichen Bahnhofsgebäuden mit den Holzschindeln leert sich der Zug zunehmend, denn viele Wanderer steigen bereits in Hinterzarten aus. Von fern grüßt der Feldberg an der Station Bärental, dann nimmt der Zug noch einen Richtungswechsel nach Osten und zuckelt vorbei am „Windgfällweiher“. Ein Insider: Dieser kleine See ist sehr beliebt, viele kommen zum alten Freibad, um sich hier ein SUP auszuleihen und eine Runde zu drehen. Allerdings ist der Weiher klein, sodass er eher für Einsteiger und Kurse interessant ist.


Wir wollen touren und unser Ziel ist der kleine Bahnhof „Schluchsee Aha“. Ja, der heisst wirklich so :-) Er liegt direkt am westlichen Ende des Schluchsees – hier wollen wir zur Tour einsteigen. Wir passieren die Straße und gehen ein Stück rechts auf dem Gehweg. Dann geht es auf dem Wanderweg für Fußgänger hinunter zum Seeufer.

Genial: Der im Sommer überfüllte Parkplatz oben an der Straße, die Parkplatzgebühr von 5 Euro Tagespauschale, die oft von Stau im Höllental geprägte Anfahrt über die B31 – interessiert uns alles nicht! Wir sind entspannt am Ziel angekommen und können direkt ans Ufer hinunter.

Hier finden wir ein Uferstück, an dem wir die Boards aufpumpen können. Der Schluchsee ist ein Stausee, daher variiert die Fläche des Ufers stark. Manchmal wird der See im Sommer so stark aufgestaut, dass das sandige Ufer an dieser Stelle von Wasser bedeckt ist.


So, jetzt erstmal in aller Ruhe die Boards klarmachen und aufpumpen. Kleidung, Handtuch und Wertsachen verpacken wir einfach in dem Rucksack, in dem wir die Boards transportiert haben. Dieser Rucksack ist wasserdicht und kann einfach auf dem Board befestigt werden – so bleibt nichts am Ufer zurück und wir sind völlig flexibel zu entscheiden, wie weit und wie lange wir heute paddeln wollen. Wir müssen nicht hierhin zurück, hier steht kein Auto, am Ufer lassen wir nichts liegen. Das fühlt sich gut an, irgendwie ungewohnt und frei.

Wir legen los und kreuzen direkt den engeren, westlichen Teil des Sees, hinüber zum gegenüberliegenden Ufer. Die Südseite des Schluchsees ist die spannendere Seite, denn hier säumt der Wald und wir sind  entfernt genug von der Straße, um sie nicht mehr zu hören. Am Ufer gibt es immer wieder Spannendes zu entdecken, beispielsweise die von Bibern angenagten und gefällten Bäume – das wirkt sehr ursprünglich und gibt ein fast bisschen Wildnis-Gefühl. Das Wasser ist klar und sehr sauber, die bräunliche Farbe stammt von den zahlreichen Ästen und Bäumen des anuferndes Waldes, die im Laufe der Jahre in den See fallen und dort vermodern.


Wir nähern uns der „Kaiserbucht“. An dieser Stelle ist der See 1,5 Kilometer breit. Am Beginn der Bucht verändert sich das Ufer, es wird sandig, offener und lädt zum Verweilen und Baden ein. Ein Stück die Wiese hinauf, hinter den Birken, liegt der Unterkrummenhof. Diese Gaststätte bietet regionaltypisches Vesper an - Flammenkuchen, Salate, Wurst und Getränke. Es ist möglich, hier eine Einkehr zu planen und die Boards solange am Ufer zu lassen. Uns zieht es aber noch ein Stück weiter in die Bucht hinein, wir haben Lust, mehr von diesem naturbelassenen Ufer zu entdecken.

Und hier finden wir ein Örtchen, an dem wir Lust haben, einen Moment zu verweilen. Hier ist es schattig und ruhig, immer wieder kommen kleine, versteckte Buchten und die Möglichkeit um anzulanden. Nach einer kurzen Pause geht es weiter Richtung Osten. Auf eines ist am Schluchsee Verlass: Im Laufe des späten Vormittags / Mittags frischt ein Wind auf, der das Wasser kabbelig machen kann und gerne mal genau von vorne kommt :-) Es kann also etwas anstrengend werden.

Wem die 7 bis 8 Kilometer Strecke bis zum anderen Ende des Sees ausreicht, kann hier den Ausstieg planen. Rechts von der mächtigen Staumauer, die das Ende des Sees beschreibt, kann man gut aussetzen und die Boards wieder zurückpacken in die Rucksäcke. Einmal zu Fuß oben über die die Staumauer gequert, gelangt man auch schon direkt an den kleinen Bahnhof Seebrugg. Das ist die Endstation der Höllentalbahn. Ab hier kann man die Rückfahrt nach Freiburg angehen.

Oder man setzt noch ein Stück dran bis zum Bahnhof im kleinen Ort Schluchsee. Der beste Ausstieg hier ist bei den Bootsstegen am Tretbootverleih, ab hier sind es noch knapp 1.000 Meter bis zum Bahnhof zu Fuß. Wer zurück zum Ausgangspunkt zum Bahnhof Aha paddelt, hat mit Ende der Tour gut 16 bis 17 km Strecke gemacht.


Stationen der Tour auf einen Blick:

Abfahrt am Hauptbahnhof Freiburg, 1 Stunde bis Bahnhof Schluchsee Aha

Mögliche Einkehr am Unterkrummenhof

Mögliche Ausstiege:
- an der Staumauer nach 7 bis 8 km, Rückfahrt über Bahnhof Seebrugg
- am Ort Schluchssee, nach ca. 10 bis 11 km, Rückfahrt über Bahnhof Schluchsee
- am Ort Aha, nach dem Bootshafen und nach 16 bis 17 km, Rückfahrt über Bahnhof Aha


Hinweise zur Sicherheit während der Tour:

Der Schluchsee liegt auf knapp 1.000 Metern Höhe. Dadurch ist das Wasser lange kalt. Auch im Sommer kann es bei größerer Hitze und einem Sturz ins Wasser zu einem Kälteschock kommen. Wir empfehlen daher das Tragen einer Schwimmweste oder die Nutzung einer Leash. Durch die Leash kann sich das Board nicht entfernen und bleibt als rettende Insel in der Nähe. Motorboote sind auf dem See nicht gestattet – das Ausflugsschiff „Nikolaus“ ausgenommen, allerdings wird der See im Bereich Aha / Kaiserbucht durch Segler genutzt. Hier empfiehlt es sich immer, etwas achtsam zu sein.


Lite Venture: Die Boards für Abenteuer aus deutscher Entwicklung


Lite Venture ist eine kleine Firma mit Sitz im Südwesten Deutschlands nahe Freiburg. Wir haben die Boards entwickelt, von denen wir selbst lange geträumt haben: Nichts soll die kostbare Zeit stören, die wir auf dem Wasser verbringen. Daher legen wir bei der Entwicklung unserer Produkte großen Wert auf Funktionalität und auf durchdachtes Design.

Besuche doch unseren Shop an unserem Hauptsitz im Gewerbepark Breisgau bei Heitersheim. Hier kannst du alle Boards sehen, dich informieren, nach Vereinbarung direkt auf dem Rhein testen und auch direkt kaufen. Meist haben wir alles auf Lager! Erreichbar über den Bahnhof Heitersheim oder die A5 Ausfahrt Heitersheim: Lite Venture Shop, Breisgauring 3, Gewerbepark Breisgau, 79427 Eschbach.

Wenn du nicht in der Nähe wohnst, schau doch in einer unserer Teststationen vorbei!


Mit diesen SUP-Produkten sicher und unabhängig auf Tour:

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Fotos dieser Strecke: Herzlichen Dank an © Jonas Conklin Freiburg